alternative


Alternative, erneuerbare, regenerative Energien

(hier handelt sich ausdrücklich nicht um physikalische Definitionen, sondern um allgemein verständliche Aussagen)

Unter erneuerbaren Energien versteht man nachhaltig zur Verfügung stehende Energiereserven, die entweder so gut wie unerschöpflich oder aber „wiederaufladbar“ sind.

Zu dieser Energieart zählen Wasserkraft, Windkraft, Sonnenenergie, Erdwärme und Energie aus nachwachsenden Rohstoffen (Biogas, Bioethanol und …).

Im Gegensatz dazu stehen Atomenergie (Energieerzeugung durch Kernspaltung – Rohstoff Uran) und fossile Energien (Kohle, Erdöl, Erdgas). Hierbei handelt es sich um Energie aus nicht „nachwachsenden“ Rohstoffen. Neben der Endlichkeit der Rohstoffe haben diese „Energieträger“ den Nachteil gesundheits-  und lebensbedrohend (Atom) bzw. CO2 –erzeugend (fossile) zu sein.

Der Lebensraum Erde muss für die Menschheit erhalten werden, deshalb gilt es eine Form der Energieerzeugung zu finden, die weder schädlich für den Menschen noch schädlich für die Atmosphäre ist.

  1. Wasserkraft

Man unterscheidet im Wesentlichen

- Laufwasserkraftwerke (Aufstauung von Wasser – das gestaute Wasser treibt eine Turbine an)

- Speicherkraftwerke (Wasser wird in sehr großen Höhen angestaut und bei Bedarf abgerufen)

- Gezeitenkraftwerke (bei Flut bewegt sich das Wasser auf die Küste zu, bei Ebbe weg von der Küste – beide Male werden durch das Wasser Turbinen betrieben)

 

  1. Windkraft

- Windmühlen (die Mutter der Windkraftanlagen)

- dezentrale Windkraftanlagen auf dem Land

- Offshore-Anlagen (Windkraftanlagen auf dem offenen Meer)

 

  1. Sonnenenergie

- Photovoltaik (Umwandlung der thermischen in elektrische Energie)

- Solarenergie (Nutzung der Sonnenenergie für Heizung, Warmwasser etc.)

 

  1. Erdwärme

- Erdwärme (Geothermie) ist die gespeicherte Wärme im oberen Teil der Erdkruste. Mit Hilfe von Wärmepumpen kann diese Erdwärme zum Heizen, Kühlen oder die Erzeugung von Strom genutzt werden.

 

  1. Biogas

- Biogas entsteht durch die Vergärung von Gülle, Mist, gezielt angebauten nachwachsenden Rohstoffen, Klärschlamm, Bioabfällen usw.

- Dieses Biogas kann zur Wärme oder/und zur Stromgewinnung genutzt werden.

Erneuerbare Energien - der Mix macht´s (Quelle: Greenpeace)

Das Lastmangement mit Erneuerbaren Energien ist machbar und nicht so schwierig, wie von den Stromversorgern oft behauptet wird. Denn:

  • Nicht alle Erneuerbaren Energien bieten ein schwankendes Angebot. Laufwasserkraftwerke sind Grundlastkraftwerke, Stauseen können völlig flexibel in der Grund-, Mittel- oder Spitzenlast eingesetzt werden. Auch Biomassekraftwerke sind steuerbar, geothermische und solarthermische Kraftwerke sind ebenfalls grundlastfähig.
  • Windprognosen oder Sonnenprognosen machen das Wind- oder Sonnenstromangebot für Stunden oder Tage im Voraus zuverlässig berechenbar.
  • Wenn das Windstromangebot im Verhältnis zur Nachfrage zu groß ist, kann Windstrom genau wie heute überschüssiger Atomstrom mit Hilfe von Pumpspeicherkraftwerken gespeichert werden. Hier konkurrieren Wind- und Atomstrom um die knappe Speicherkapazität.
  • Schnelle Ausgleichskraftwerke: Schnell regelbare Gaskraftwerke (in der Übergangsphase Erdgas, später auch mit Biogas zu betreiben) ergänzen die fluktuierenden Erneuerbaren Energien.
  • Virtuelle Kraftwerke: Ein Softwarepaket von Prognose-, Leit- und Automatisierungssystemen verbindet z.B. fünf Blockheizkraftwerke, zwei Windparks, eine Photovoltaikanlage und ein Wasserkraftwerk zu einem System, das die Energieerzeugung abhängig von den verteilten technischen Möglichkeiten, dem prognostizierten Bedarf der Verbraucher und den Einkaufskonditionen des Stromversorgers optimiert. Auch die Einbindung der Verbraucher ist Ziel bei der Entwicklung virtueller Kraftwerke. Denn man kann die Nachfrage steuern. Bestimmte Geräte (z.B. Kühlschränke) eignen sich zum Stromspeichern. Sie müssen mehrmals am Tag anspringen, um zu kühlen - aber wann, ist ihnen ziemlich egal. Wenn alle norddeutschen Kühlschränke immer dann anspringen würden, wenn eine Sturmböe die Stromproduktion aus Windkraft hoch treibt, würde das diese Erzeugungsspitze schnell abbauen. Ein norwegischer Stromanbieter nutzt diese Idee schon, indem er privaten Haushalten auf freiwilliger Basis in Spitzenzeiten ein Signal zum Stromabschalten sendet.

Eine der wohl besten Arten der alternativen Energien ist die Energieeinsparung. Energieeinsparung bedeutet nicht, Verzicht auf liebgewonnene Gewohnheiten oder jetzt gehen die Lichter aus.

Energieeinsparung bedeutet keine Energien mehr nutzlos zu verschwenden, durch Maßnahmen wie: Wärmedämmung, Wärmepumpen, bessere Ausnutzung des Tageslichts, LED-Lampen und, und, und.

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