montgegatomkraft


Haben sich die Anti AKW-Demos überlebt?

Es wurde doch jetzt der Ausstieg beschlossen!!

Es werden doch alle AKW abgeschaltet!!

Was wollt ihr denn noch?

So oder so ähnlich sind die Sprüche die man zur Zeit als Anti-AKW-Aktivist zu hören bekommt. Doch was ist dran an dem Atom-Ausstieg.

Die Nutzung der Kernenergie ist und bleibt ein unkalkulierbares Risiko.

                    -> Ausstieg schnellstmöglich

Das Festhalten an einem AKW als „Kaltreserve“ ist nicht sinnvoll. Das Hochfahren eines AKW dauert viel zu lange um als Ersatzstromlieferquelle zu dienen.

                  -> Alle AKW abschalten

Laufzeiten bis zum Jahre 2022 sind viel zu lange. Ein Ausstieg bis spätestens 2017 wäre möglich und machbar.

                   -> Ausstieg schnellstmöglich

Zum Betreiben der noch am Netz verbleibenden AKW´s wird Uran benötigt. Uran wird unter menschenverachtenden Bedingungen abgebaut. Um die AKW´s zu betreiben werden bei der Urangewinnung Menschen verstrahlt.

                   -> Alle AKW schnellstmöglich abschalten

Beim Betreiben der AKW´s entsteht radioaktiver Abfall. Für diesen Atommüll gibt es bis heute kein Endlager. Es wird wohl auch zukünftig kein Endlager gefunden werden können, dass für die komplette Strahlungsdauer des atomaren Abfalls, 100% Sicherheit verspricht.

                   -> Möglichst wenig radioaktiven Abfall erzeugen.

                   -> Alle AKW schnellstmöglich abschalten.

Alle deutschen AKW sind gegen Flugzeugabstürze nicht gesichert. Die AKW bedeuten somit eine ständige Gefahr.

                   -> Abschalten und zwar sofort

Der Transport von radioaktiven Abfällen in Zwischenlager und dann in Endlager ist nicht sicher, deshalb müssen sie auf ein Minimum reduziert werden.

                   -> Möglichst wenig radioaktiven Abfall erzeugen.

                   -> Abschalten schnellstmöglich.

Der Atomausstig muss unumkehrbar sein. Er darf nicht von poltischen Stimmungen abhängig sein.

                   -> Verankerung im Grundgesetz

 

Der Atomausstieg in Deutschland ist nicht mehr als der rot/grüne Kompromiss aus dem Jahre 2000/2001. Diese Regelung wurde durch die schwarz/gelbe Koalition zunächst zurück genommen (Laufzeitverlängerung) und nach dem Reaktorunglück von Fukushima jetzt als großer Atomausstieg propagiert. Für GRÜNE und SPD bedeutet dies jedoch, dass sie NICHTS aus Fukushima gelernt haben. Mit ihrer Zustimmung haben sie nicht einen Tag Laufzeitverkürzung gegenüber ihren Regelungen aus 2000/2001  erreicht. Fukushima zeigt jedoch, dass der Ausstieg viel schneller erfolgen muss. Jeder Tag Risiko ist ein Tag zu viel.

Deshalb ist es weiterhin wichtig, montags für einen schnellen Ausstieg auf die Straße zu gehen.

Aber mit dem Ausstieg alleine ist es nicht getan. Wir brauchen eine Energiewende und zwar sofort. Der Umstieg auf erneuerbare Energien ist die einzig sinnvolle Alternative. Der Bau von Kohlekraftwerken mit einer Laufzeit von mehreren Jahrzehnten erhöht nur den CO2- Ausstoß.

Damit es zur Energiewende kommt, lohnt es sich montags auf die Straße zu gehen.

 

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